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Bäcker / Bäckerin

Wer wüsste das nicht: Bäcker müssen immer sehr, sehr früh aufstehen, um dann Brot und Brötchen, Backwaren aus Blätter- und Mürbe- oder Hefeteig, Torten und Partygebäck herzustellen. Mehl, Milch, Eier, Hefe und Zucker sind ihre Elemente - und daraus zaubern sie manche Leckereien, während andere Leute noch schlafen.

 

In handwerklichen Bäckereien sind sie vorwiegend in Backstuben beschäftigt, in der Nahrungsmittelindustrie dagegen in Großbäckereien und damit in Werkhallen. Verantwortungsbewusstsein und Sorgfalt sind bei der Arbeit mit Lebensmitteln von besonderer Bedeutung. Damit die Qualität der Backwaren stimmt, müssen die Rezepte der Teigsorten genau eingehalten werden. Außerdem sind die Hygienevorschriften zu beachten.Beim Umrechnen von Gewichtsangaben oder bei der Berechnung von Mischungsverhältnissen benötigt man Kenntnisse in Mathematik. Zur Überwachung chemischer Prozesse (zum Beispiel Gärung von Sauerteig durch Milchsäurebakterien und Hefen) sind Kenntnisse in Chemie nützlich.

 

Die Ausbildung dauert drei Jahre (duale Berufsausbildung). Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit Hauptschulabschluss ein. Mögliche Alternativen, falls es mit diesem Berufswunsch nicht klappt: Konditor oder Koch - auch hier geht es darum, aus guten Zutaten etwas Schmackhaftes zu zaubern.

 

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