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Medienkaufmann / Medienkauffrau

Du interessierst Dich für Medien und hast ein gutes Verhältnis zu Zahlen? Dann ist eine kaufmännische Ausbildung in der Medienproduktion vielleicht genau das Richtige für Dich. Medienkaufleute arbeiten vor allem in Verlagen und Medienhäusern, aber auch in Produktionsfirmen des TV-Bereichs und natürlich im multimedialen Bereich. Sie organisieren Herstellung und Produktion und sind dabei für Kostenpläne, Vertrieb, Verkauf oder auch Marketing verantwortlich.

Wer in diesem Bereich erfolgreich sein will, muss kommunikationsfähig sein und gern im Team arbeiten. Konfliktfähigkeit und eine gute Kenntnis von Informations- und Kommunikationssystemen sind ebenfalls wichtig. Selbstständiges Arbeiten ist beispielsweise bei der Vorbereitung einer Präsentation unumgänglich.

Zur dreijährigen Ausbildung gehören Marktanalysen und Zielgruppenbestimmung genauso wie Finanz- und Rechnungswesen und Controlling. Praktische Fremdsprachenkenntnisse sind in einer globalen Medienwelt ebenfalls Voraussetzung.

Medienunternehmen stehen oft sowohl auf dem Kunden- als auch auf dem Werbemarkt im Wettbewerb mit einer starken Konkurrenz. Beide Bereiche sind voneinander abhängig und erfordern komplexes kaufmännisches Denkvermögen für unterschiedlichste Unternehmensstrategien.

In den Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen sind kaufmännische und redaktionelle Bereiche in der Regel voneinander abgegrenzt. In der Buchproduktion werden Medienkaufleute aber oft auch im Lektorat und bei der Werbung um neue Autoren eingesetzt.Während der Ausbildung werden Bereiche wie Arbeitsorganisation, Marketing, Vertrieb, Anzeigen, aber auch Redaktion und Lektorat, Rechte und Lizenzen behandelt. Außerdem gehören Herstellung, kaufmännische Planung, Steuerung und Controlling zu den Ausbildungsinhalten.

Aufstiegschancen im kaufmännischen Bereich sind in der Regel gut. Wer allerdings in Führungspositionen oder in die Geschäftsleitung größerer Verlage oder Medienhäuser will, sollte nach der Ausbildung eventuell ein Studium ins Auge fassen. Weiterbildungen und Zusatzqualifizierungen sind in jedem Fall erforderlich, denn die rasanten technischen Veränderungen erfordern die ständige Aktualisierung der eigenen Kenntnisse.


Voraussetzung:
 
Möglichst Abitur oder Fachabitur
 
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