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Fluglotse / Fluglotsin

Du behältst immer den Überblick und bleibst auch unter Stress ruhig? Das sind gute Voraussetzungen für den Einsatz als Fluglotse. Bei der Bundeswehr kannst du den Beruf mit Mittlerem Schulabschluss oder Abitur erlernen. Und diese Berufsausbildung ist auch in der zivilen Luftfahrt Gold wert.

Auf militärischen Flugplätzen bist du für die Platz- und die Anflugkontrolle zuständig. Je nach Schulabschluss kannst du entweder Offizier des militärfachlichen Dienstes oder des Truppendienstes werden. Offiziere im Truppendienst haben meist zumindest ein Bachelorstudium an einer der beiden Bundeswehr-Unis hinter sich. Deshalb müssen sie entweder ein Abitur oder einen Mittleren Schulabschluss mit abgeschlossener Berufsausbildung mitbringen. Für den militärischen Dienst reicht der Mittlere Schulabschluss mit guten Noten.

Geprüft wird vor der Einstellung insbesondere die physische und psychische Belastbarkeit, denn beide sind im Berufsalltag des Fluglotsen von immenser Bedeutung. Wer hier nicht ganz fit ist, wird schnell zur Lebensgefahr für andere.

Im Tower werden per Sichtkontakt die gesamten Start- und Landebahnen überprüft. Ständiger Funkkontakt mit den Besatzungen der Flugzeuge im Luftraum über dem Flugplatz ist dabei selbstverständlich. Die Approach-Controller hingegen arbeiten an großen Radarschirmen und kontrollieren den Ab- und Anflug. Dabei sind sie auch dafür verantwortlich, dass nicht zu viele Flugzeuge gleichzeitig in einen Bereich des Luftraums eindringen.

Ob im militärischen oder im zivilen Bereich, Flug-lotsen arbeiten im Schichtdienst. Das bedeutet Einsätze rund um die Uhr, auch an Wochenenden und Feiertagen. Nach der Ausbildung ist auch die Arbeit bei der Deutschen Flugsicherung GmbH (DFS) möglich, die unter anderem Rettungseinsätze im Katastrophenschutz koordiniert.

 
Voraussetzungen:
 
Abitur oder guter Mittlerer Schulabschluss. Teamplayer mit Bereitschaft zum Schichtdienst und zu weltweiten Einsätzen. Gutes Reaktions- und räumliches Vorstellungsvermögen. Verdienstmöglichkeiten sind bei der Bundeswehr streng geregelt. In der zivilen Luftfahrt hängen sie von der Erfahrung und von der Größe des Flughafens ab.
 
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