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Elektroniker / Elektronikerin

Schaltkreise haben dich schon in der Schule fasziniert und dein größter Wunsch war immer ein Elektronikbaukasten? Beim Renovieren zeigst du's allen und verlegst auch mal selbst die Leitungen? Zugegeben, das ist ein wenig riskant. Deshalb solltest du lieber erstmal eine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik machen. Dabei lernst du nämlich auch, wie man mit der Elektrik richtig umgeht, ohne sich selbst oder das ganze Haus in Gefahr zu bringen.

Bei den Potsdamer Stadtwerken kannst du in dreieinhalb Jahren nicht nur lernen, wie man mit Lichtleitungen umgeht, sondern sorgst für das gesamte Energieversorgungsnetz der Stadt. Du bist dafür verantwortlich, dass Strom, aber auch Wasser, Gas und Wärme bei den Potsdamern ankommen. Und letztlich sorgst du auch dafür, dass der öffentliche Nahverkehr nicht zusammenbricht, denn auch die Straßenbahnen brauchen Strom.

Die Ausbildung beginnt in der modernen Ausbildungswerkstatt. Hier lernst du im ersten Lehrjahr, was du später in der Praxis brauchst. So ist gewährleistet, dass du vom ersten Tag an wirklich in deinem zukünftigen Beruf arbeitest und nicht nur die Werkstatt fegst.

Das erste Jahr ist aber keineswegs nur theoretisch, denn du kannst in der Werkstatt alles auch im Originalmaßstab bauen - immer mit der Sicherheit, dass dir ein erfahrener Ausbildungsmeister zur Seite steht und es keine bösen Hochspannungsüberraschungen gibt. Auch später wirst du hierher zurückkommen, um das Zeichnen und Berechnen von Schaltplänen und elektrischen Anlagen zu üben. Dafür sind gute mathematische Kenntnisse und ein technisches Vorstellungsvermögen nötig. Auch in Physik solltest du gute Noten mitbringen. Für die Fahrt zur Berufsschule in Brandenburg (Havel) gibt es einen Fahrtkostenzuschuss.

 

Voraussetzungen:
 
Berufsbildungsreife mit guten Noten in Mathe und Physik, technisches Verständnis und Vorstellungsvermögen. Mädchen sind willkommen!
 
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